Methodik

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Die „Werkzeuge“ und theoretischen Grundlagen meiner Arbeit basieren auf folgenden therapeutischen Verfahren aus der humanistischen Psychologie:

  • Transaktionsanalyse nach Eric Berne
  • Hakomi-Therapie nach Ron Kurtz
  • Inneren-Kind-Arbeit („Inner Bonding“)

Die Transaktionsanalyse ist eine Methode aus der Humanistischen Psychologie, die sowohl analytische als auch verhaltenstherapeutische Ansätze in sich vereint. Sie zeichnet sich durch ihre vielfältigen Theorien und dadurch auch breit gefächerten Anwendungsmöglichkeiten aus. So bietet sie zur Analyse der menschlichen Persönlichkeit eine Entwicklungstheorie (wie die Erlebens-und Verhaltensmuster, die unser heutiges Leben kennzeichnen, in unserer Kindheit entstanden sind), eine Theorie der Psychopathologie (wie wir Strategien aus der Kindheit im Erwachsenendasein einsetzen, häufig mit schmerzlichen Ergebnissen), eine Kommunikationstheorie (wie wir, statt ehrlich auszudrücken was wir wollen, kindlich-manipulative  Spiele einsetzen) und nicht zuletzt die Theorie der 3 menschlichen Persönlichkeitsanteile (Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kind-Ich), durch die sie bekannt geworden ist. Das Therapieziel sieht die Transaktionsanalyse in bewusstem Denken und Handeln, situationsgerechtem Ausleben der Gefühle und der Fähigkeit, Liebe zu geben und anzunehmen.

Hakomi ist eine köperorientierte Psychotherapieform, die Elemente aus den fernöstlichen Philosophien des Buddhismus und Taoismus mit einbezieht. Hakomi bedeutet in der Sprache der Hopi-Indianer: Wer bist du? Durch innere Achtsamkeit und andere Techniken werden in einem behutsamen Prozess Eigenschaften und Verhaltensweisen bewusst gemacht, die uns zur Gewohnheit wurden und die Art des Umgangs mit dem Leben prägen. Hakomi ist ein völlig gewaltloser Weg, Menschen zu Veränderungen zu verhelfen, indem Weisheit und heilende Kraft sich im Klienten entfalten können.

Innere-Kind-Arbeit: Das innere Kind ist unsere emotionale, instinktive Seite und beinhaltet die Summe aller gespeicherten Gefühle und Erfahrungen aus unserer Kindheit. Während wir nach außen unsere perfekte Fassade zeigen, lebt in uns häufig ein bedürftiges kleines Kind weiter, das verzweifelt versucht, durch Wut, Traurigkeit, Angst, Eifersucht, Trotz usw. auf seine Not aufmerksam zu machen. Statt diese Gefühle ernst zu nehmen und sich liebevoll darum zu kümmern, ignorieren, kritisieren oder verurteilen wir uns selbst. „So, wie wir als Kinder behandelt wurden, behandeln wir uns selbst während unseres ganzen restlichen Lebens“ , sagt die berühmte Psychoanalytikerin Alice Miller. Dieses allein gelassene Kind versucht, mit dem Schmerz des Alleinseins fertig zu werden, indem es von verschiedenen Dingen und Verhaltensweisen abhängig wird:

  • Süchte und Abhängigkeiten von Dingen, Aktivitäten und Menschen
  • Destruktive Verhaltensmuster wie Überanpassung, Kampfmechanismen (von Spitzfindigkeit bis zu Gewalt), Fluchtmechanismen (Rückzug, Gleichgültigkeit…)

Wird es von uns wieder und wieder nicht gehört, meldet sich das Kind über den Körper  (psychosomatische Erkrankung) oder die Psyche (Ängste, Zwänge, Depressionen).

Als Erwachsene haben wir selbst die Verantwortung für uns! Weder Eltern, Partner, Freunde noch Religionsführer oder Gurus sind zuständig für unser Wohlbefinden. Wir selbst sind dazu aufgefordert, zu liebevollen Erwachsenen für unser inneres Kind zu werden; seine Gefühle wahr- und ernst zu nehmen, die dahinter stehenden Bedürfnisse zu befriedigen und falsche Überzeugungen zu korrigieren. Wenn wir auf diese Weise Verantwortung für uns übernehmen, öffnen sich unsere verschlossenen Herzen und wir finden wieder Zugang zu Verbundenheit, Sinnhaftigkeit und Lebensfreude.